Der rote Faden

Aufstehen, sich im Spiegel betrachten – das Leben hat Spuren hinterlassen – Arbeiten gehen.
Der rote Faden ist schon da

Arbeiten, Pause, Arbeiten.
Der rote Faden begleitet mich.

Feierabend, nach Hause fahren, laufen durch die Kälte.
Ich werde langsamer – der Faden läuft voraus.

Durch gefroren ankommen, Sachen ablegen, Flur einsauen – wegen Schneematsch.
Der rote Faden hat es sich schon gemütlich gemacht.

Essen machen, Fernseher einschalten, es läuft mal wieder nichts.
Der rote Faden sieht mich – ich glaub ich kenn den schon von gestern.

Gedanken von Gestern, Verzweiflung von Gestern, ich glaub ich geh schlafen.
Der rote Faden freut sich schon auf Morgen – ich mich nicht.

(c) Bojar Oliver B. de la Transilvanea | blue-matrix

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