Momente

Du stehst am Fenster, deine Arme vor deinem Bauch verschränkt. Dein Kleid fällt sanft an deinem Körper herab, zeichnet fein deine Form nach. Dein Haar fließt in weichen Wellen an deinem Rücken herunter. Auch wenn ich sie nicht sehen kann, weiß ich doch, dass eine Strähne sich seitlich an dein Gesicht schmiegt. Du stehst ganz still und schaust aus dem Fenster. Leise gehe ich auf dich zu. Ich bin noch einen Schritt von dir entfernt. Dein Körper empfängt mich mit seinem Duft. Ich liebe ihn. Ich mag ihn an den Kleidungsstücken, die du mir hinterlässt. Doch an dir ist er noch viel aufregender. Deine Wärme strömt mir entgegen, ein wohliges Gefühl. Sie hüllt mich ein. Gibt mir das Gefühl in dich einzutauchen. Augenblicke bevor wir uns berühren fängt meine Haut an zu kribbeln. Meine Erregung, dich endlich zu umarmen erreicht ihren Höhepunkt und wird belohnt werden mit dem Glücksgefühl dich endlich zu halten. Noch fehlen Millimeter, da lässt du dich rückwärts an mich sinken, kuschelst dich an meine Brust. Deine Brust hebt und senkt sich ganz ruhig. Lediglich das Schlagen deines Herzens verrät mir, dass auch du aufgeregt bist, mich voller Sehnsucht erwartet hast. Meine Hände legen sich auf deine Hüften. Der Stoff deines Kleides ist warm und leicht rau. Meine Hände suchen sich den Weg zu deinem Bauch. Ich will dich ganz umarmen. Auf ihrem Weg kommen sie an der Stelle vorbei, die ich so sehr mag. Ich versuche ein wenig liebevoller darüber zu streifen. Obwohl ich mir sicher bin, dass dies nicht geht. Du legst deinen Kopf an meine Schulter, deine Lippen öffnen sich einen kleinen Spalt und entlassen ein kleines Stöhnen. Meine Hände berühren die deinen. Sanft fahre ich über die Haut, deine Finger geben den Weg für meine frei. Ineinander geschlungen halten wir uns fest. Du presst unsere Hände fest gegen deinen Bauch. Dein Kopf ruht noch immer leicht nach oben geneigt an meiner Schulter, gibt so die Sicht auf deinen Hals frei. Ich küsse ihn zärtlich dort, wo die pochende Ader unter deiner Haut verläuft. Meine kühlen Lippen erwärmen sich schnell. Dein Duft empfängt mich hier noch viel stärker. Ich kann nicht widerstehen, meine Zunge durchbricht meine Lippen. Als sie deine Haut berührt entweicht auch mir ein kleines Stöhnen. Dein Geschmack strömt förmlich in mich hinein. Unser Körper pressen sich stärker aneinander, versuchen anscheinend miteinander zu verschmelzen.

Ich flüstere: „Hallo mein Schatz. Ich liebe dich.“ Du drehst dich um und umarmst mich stürmisch.

(c) Bojar Oliver B. de la Transilvanea | blue-matrix

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