mein Kopf der Verräter

Mein Kopf hat sich gegen mich verschworen. Ich bin mir ganz sicher. kann ja nicht anders sein. Ich Liebe also Lebe ich. Ich Liebe, also bin ich glücklich. Dis ist doch das Gefühl, wenn ich an sie denke, wenn ich sie sehe, wenn ich sie berühre,.. Glück, Liebe, und vieles mehr. Doch mein Kopf ist anderer Meinung. Er sehnt sich an einem Ende – meinem Ende. Warum? Dies kann/will er mir nicht sagen.

Sterben , das muss wie schlafen sein, nur besser!

Zentriert ins Antlitz ~ Off (Line)

Verblasse ich? Mein Gehirn ist ein Prisma, es spaltet alles was ich denke auf und stellt alles gleichzeitig dar. Nur eine Hülle! – mein Körper. Eine Hülle für meine Gedanken. Wann ist es vorbei?

Kalt, schmerzen ohne Spuren – Fortschritt? Rückschritt? Narben auf dem Körper sind doch nur die narben, die auf der Seele keinen Platz mehr fanden. Kälte – Wasser im Gesicht, auf den Haaren. Kalte Luft, eisiger Wind. Da draußen laufe ich durch Eiswände. Splitter ziehen mir meine Haut vom Gesicht, Haare zerbrechen, da sie gefroren sind. Diese Illusion hilft nicht – fuck!!!

Zu viele Substantive verunstalten den Text. Bilder gehen verloren. ich muss mir etwas anderes einfallen lassen. aber was? Kaltes Wasser fließt über meine Handgelenke. Es färbt sie ganz blau. Schmerzen durchzucken meine Arme. Doch nicht genug. Ohne Spuren? Bildlich ohne Adjektive? Seltsam. Regenbogengedanken. Bin ich weil ich Liebe? Heißes Wasser umschließt meine Hände. Der Schmerz wird unerträglich, überschwemmt mein Herz, meine Gedenken. Ich bin frei. Meine Gedenken kanalisiert zu einem einzigen Strom aus Schmerz. ich will nicht denken. Doch das kannst nur du mir ermöglichen. Doch dies ist gerade nicht möglich. Zu wenig Möglichkeiten. mein Kopf fängt sich wieder. Kaltes Wasser für mein Gesicht?

Habe ich heute schon getrunken? Nein, habe ich nicht. Ein seltsamer Zweig meiner „Familie“ neigt dazu. Es ist einfach eklig! Kann man sich das vorstellen? Polizeibeamte, die Botschaften bewachen sind Spiegeltrinker. Woher ich das schon wider habe? Mhh,.. Frag den Vater meiner Schwester. Ok – lieber nicht, er ist ja einer dieser. Oder war? ich denke „ist“ stimmt schon. Alles andere hätte mir meine Schwester bestimmt erzählt.

Ich verblasse. Meine Hand ist durchsichtig.Ich wickle mir ein Tuch im diese. So ist es besser. Ich kann nicht mehr durch meine Hand durchsehen. Ich will nicht unsichtbar werden. Sie liebt mich doch. Ich vermute, dass man dieses Schicksal nicht umgehen kann. Erst versucht man sich noch mit anderen zu verabreden, dann bekommst man zu hören, du meldest dich nicht, und dann bemerkt mann, die anderen melden sich schon viel länger nicht mehr. „Ich ruf dich an wenn ich Zeit habe. Ich kann dir aber gleich sagen, dass ich nie wieder für dich zeit haben werde. Ha!“

An einem Tag im November durfte ich dies mal wieder hören. Gut der Satz war kürzer, aber meiner ist dafür ehrlicher. Sagt es doch gleich!

Ich mag Kekse. Nur sind sie viel zu schnell verbraucht. ich mag Schmerzen, dich habe ich viel zu viel Angst davor mir weh zu tun. Mhh, stimmt nur teilweise. Teile, mein Kopf ist ein Teil. Der ist das Ding da auf meinem Hals. Kopf -> Wand => Schmerzen. Farben, Prisma und keine Drogen. Was für ein Glück für mich. Ich mag den Gedenken, dass mir Drogen meine Gedankenwelt ordnen könnten. Mein Kopf ist ausgestiegen. Zu viel Dinge….

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