hab ich keine Lust zu…

Ich vermute so beschreibt man meinen derzeitigen Zustand am besten. So ein Blödsinn. Wozu hat man einen zweiten Menschen um sich vollständig zu fühlen, wenn man allein in ein Loch stürzt. Meine Güte, da kann ich mich auch gleich an einen Prollstrand legen und sonnen lassen- da ist ungefähr genauso sinnvoll und schön. Allein der Gedanke daran macht mich krank. Ich hoffe das Wetter in Berlin wird noch schöner *hehe* – ja – ich will mehr Wolken, mehr Regen, mehr Wind!!!

Am Sonnabend habe ich mit mir selbst eine Photosession gehabt. Vermutlich gibt es also demnächst neue Bilder. Hauptsächlich sind die Bilder für eine neue Geschichte entstanden. Doch diese will einfach kein Ende finden. So habe ich ich entschlossen diese Bilder schon vorher ins Netz zu stellen.

Im Rahmen des neuen Textes sind ir einige Fragen gekommen. Ich habe wenig Kontakt im privaten Bereich zu anderen Menschen. *ohh wunder* Leider verwehrt mir dies den Einblick in das Leben anderer Menschen. Meine Bücher, welche ich mir in Massen zu Gemüte ziehe sind angefüllt mit Menschen, die ungefähr sind wie ich bzw *Worte such* *grübel* Extremer, seltsamer, oder um es mit den Worten einer Freundin zu sagen – die sind noch mehr „Peng“ als ich. Ok – zurück. Wie ist die allgemeine Breitschaft eines Durchschnittsgeschädigten seine Welt mit Drogen zu verschönern, seine fehlenden Gefühle mit Schmerzen zu ersetzen. Hat man im allgemeinen Angst vor dem ersten mal Drogen? Ist man aufgeregt?

Drogen

Drogen sind ein verlockender Gedanke. Wie eine Fläche mit neuem Schnee und man möchte unbedingt seine Fußspuren dort hinterlassen. Gelegentlicher Konsum ist ok denk ich mir. So lang man sich unter Kontrolle hat und die Drogen mich brauchen und ich nicht anderes rum sollte alles in Ordnung sein. Wenn andere dies mitbekommen, sind sie immer erstaunt, empört und vorwurfsvoll. Letztens meiner einer zu mir, wie ich meinen Körper mit sowas vergiften kann. Ein Blick zu dieser Person genügte mir, um den Kopf zu schütteln und mich abzuwenden. Rechte Hand eine Zigarette und in der Linken ein Bier. BITTE???  Was soll das den? Ich fragte nur, ob er mit seinem Spiegelbild redet. Dies verstand er nicht.

Gibt es eine Rechtfertigung? Nein, ich ach das selbe wie Leite die im Club ein Bier trinken gehen, oder auch mehr. Netter Nebeneffekt – weniger Panik. Doch eine Rechtfertigung? Ich komm besser klar? Jepp. Die Welt ist ein wenig mehr erträglich? Ja – auf jeden Fall. Zurück zu meinen Frage – Warum nimmt man das erste mal Drogen, wie entscheidet man welche es ist?

Schmerzen

Schmerzen sind was anderes. So lang füge ich mir sie nun schon selbst zu, dass es eigentlich gar nicht mehr wirklich wirkt. Bleibt die Erregung bei der Tat an sich, der Anblick, die Gedanken. Am Anfang gab es noch die Still in meinem Kopf. Doch dies schaffen die Schmerzen nicht mehr. Mein Kopf denkt und denkt und denkt. Er denkt immer zu. Ich könnte Stunden hier schreiben, alles was so abläuft. Ich vermute eine Wiederholung wird es nicht geben. Oder ? Kreisdenken passiert mir hin und wieder. Dann suche ich mir eine Wand und schlage meinen Kopf dagegen. Und schon hört es auf. Zumindest meist. Warum habe ich angefangen? Zufall! Ein Bügeleisen zeigte mir diese neue Welt. Es war plötzlich alles viel schöner, es war ruhe im Kopf und es war eine andere Art von weinen. Weinen,… weinen konnte ich damals schon lang nicht mehr. Man hat es mir abgewöhnt. Sehr erfolgreich. Doch wenn ich mir Scherzen zufüge weint mein Körper. Seit den Klingen sogar in Form von roten Tränen. Wenn mir ist, als müsste ich weinen, wenn meine Äugen brennen, weil dort eigentlich Tränen Linderung verschaffen sollte, dann weiß ich, dass mir die Klinge weiter helfen wird. Meine Klinge – sie ist, na ja – sie ist einfach präsent. Sie ist da. Sie ist real. Ich kann sie anfassen. *sorry* Keine Entschuldigung!!! Doch auch hier bleibt die Frage – warum fängt man in diesen Zeiten damit an? Wie ist es? Was denkt man dabei? Lust? Rache? Erfüllung? Befreiung? Neugier?

Sex? Jepp, die Frage ist berechtigt. Eine Rasierklinge ist in meinen Augen etwas, das unwiederstehlich ist, etwas das demassend anziehend ist, das ich ihr nicht wiederstehen kann. Der erste Schnitt ist definitiv erregend. Er ist auch befreiend. Allein, wenn ich die Klinge in der Hand halte, flüstert sie mir Dinge zu, die mich dahin schmelzen lassen. Der Kuss der Klinge – so nenne ich den ersten Schnitt. Meine Haut kribbelt, weiss ich ich doch genau, was passieren wird. Nur mein Schatz ist in der Lage dieses Gefühl zu überteffen. Ihre Lippen ziehe ich jeder Klinge vor.

Ich habe eine Lust zu denken.

Mein Kopf ist mal wieder voll mit allen möglichen Gedanken. Verstopft, zugeschüttet, ausser Kontrolle. Ich will einschlafen und erst September wieder aufwachen – derzeit bin ich eh nutzlos.

blue-matrix

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