sururb.wasserspeicher und Klanglumineszenz

sururb.wasserspeicher – eine performative Raumforschung

Weder die visuelle noch die auditive Seite dieser Ausstellung lässt sich hier darstellen. Die Webseite des Veranstalters schreibt dazu:

Quelle: http://www.singuhr.de/page.php?ID=443

„sururb.wasserspeicher“ ist ein künstlerisch-installatives Forschungsprojekt des Berliner Künstlers und Wissenschaftlers Alex Arteaga. In einer performativen Raumforschung erkunden mit Audioaufnahmegeräten ausgerüstete Performer gehend täglich das Wasserturmquartier. Das dabei entstehende Klangmaterial wird direkt in die Installation im Großen Wasserspeicher eingespeist, in den man nur vom Plateau aus hinuntersteigen kann. “sururb” ist Bestandsaufnahme, Forschung und künstlerische Interpretation zugleich, in der Außen- und Innenraum, öffentlicher Raum und installativer Raum kontinuierlich miteinander verknüpft werden.

Performer:
Katja Münker, Annette Matthias und Alex Arteaga

Quelle: http://www.singuhr.de/page.php?ID=684

Es war genau das, was dort beschrieben wird, und doch ganz anders. Der große Wasserspeicher besteht aus 5 Kreisgängen und hat einen Durchmesser von 40 Metern. Die Audioaufnahmen zusammen mit der Dunkelheit ergaben zusammen eine kleine Welt.

ehemaliger Wasserturm - dicker Hermann
Großer Wasserspeicher by villa-vampyria.de

Klanglumineszenz

Mitwirkende: Manuel Haible, Georg Werner, Heiko Wommmelsdorf

Das Zusammenspiel von Licht und Klang steht im Zentrum des Gemeinschaftsprojekts von Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig unter der Leitung des Klangkünstlers Ulrich Eller. In der Installation “Klanglumineszenz” werden Neonröhren als Instrumente benutzt. Durch Manipulation der elektronischen Schaltvorgänge lassen sich Licht- und Klangereignisse wie in einer Mehrkanalkomposition arrangieren. Die verstärkten Einschaltgeräusche der Röhren sind dabei direkt mit dem Lichteffekt verbunden. Im Raum entstehen komplexe audio-visuelle Rhythmen und Klangfelder.

Quelle: http://www.singuhr.de/page.php?ID=686

Quelle: http://www.singuhr.de/page.php?ID=443

Dies trifft es noch immer nicht ganz, jedoch haben wir schon mal eine Beschreibung, welche mir als Einstieg dienen kann. Die Ausstellung selbst fand im kleinem Wasserspeicher statt. Dieser liegt unterirdisch, ist dunkel und angenehm kühl. Und was viel wichtiger ist – selbst der Klang der eigenen Schritte wirkt unheimlich und mysteriös. Klänge werden hier durch die Räume getragen brechen sich an den Wänden und finden den Weg in einen anderen Raum. Von Räumen zu schreiben stimmt nicht ganz. Der Speicher besteht aus 2 Kreisen, in dem Pfeiler stehen, welche mit Rundbögen verbunden sind.

Dieser Teil der Ausstellung beschränkte sich auf Neonlampen, die an und ausgeschalten wurden. Unspektakulär? In einem Gewölbe, welches man nicht kennt und welches nur hin und wieder immer an unterschiedlichen stellen beleuchtet wird, gerade lang genug um eine neue Richtung für sich zu finden nur um festzustellen, dass die Stelle mit anderem Lichteinfall ganz anders aussieht, ja das ist schon beeindruckend. Dazu wurden die Einschaltgeräusche der Neonröhren verstärkt. Kennt ihr dieses „pling“ wenn man Neonröhren einschaltet? Etwas lauter und unter diesen Bedingungen wurde hier eine einmalige Atmosphäre geschaffen.

Links:

2 Gedanken zu „sururb.wasserspeicher und Klanglumineszenz“

    1. Hallo "Gast" ^^

      Ich denke, dass ich es schaffe das Video am Wochenende so zu bearbeiten, dass ich es wieder freigeben kann. Derzeit ist es offline, um die Privatsphäre einiger unfreiwilliger Protagonisten zu schützen.

      Dunkle Grüße nach ich glaube Niedersachsen Neustadt (?)

      blue-matrix

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