Nadeln und Tränen

Ich steige aus dem Bus aus, der Wind empfängt mich und reißt die Wärme von mir fort. Es ist nicht so, dass mir dies viel ausmacht, es stört mich aber trotzdem ein wenig. Regentropfen schlagen in meinem Gesicht auf. Zerplatzen in noch feinere Tropfen und verteilen ihre Kälte weiter auf mir. Ich wünsche mir, dass es Nadeln sind, die in mich eindringen und meinen Kopf zum Schweigen bringen. Überwältigt von meiner plötzlichen Sehnsucht danach fange füllen sich meine Augenwinkel mit Tränen die ich nicht habe. Ich habe in den letzten Jahren gelernt mir imaginäre Tränen zu erschaffen. Ich kann sogar fühlen wie sie mir über das Gesicht laufen. Ein Ersatz? Keine Ahnung – erleichtert ist man danach nicht.

Mein Dank an diese Vorstellung wie das sein könnte geht natürlich an die vielen Mangas und Animes, die diese Situation so wundervoll darstellen können.

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