Photoshooting 20. Januar 2007 – Friedhof Weberwiese

Ich habe gerade einige alte Bilder aus dem Jahr 2007 entdeckt. An diesem Tag hat sich mein Schatz mit ihrer Kamera „bewaffnet“ und einige Bilder von mir geknipst. Schauplatz des Geschehens war der Friedhof Weberwiese in Berlin Friedrichshain. Herausgekommen ist eine schöne Photo-Serie, der man nicht ansieht, dass es an diesem Tage kalt war. 5 dieser Bilder davon könnt ihr hier nun betrachten.

Creative Commons Lizenzvertrag
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Das Stadtleben einer Schildkröte – testudo civitas

Unsere testudo horsfieldii (Vierzehenschildkröte) auch bekannt unter dem Namen Gizmo und der Bezeichnung Schuldkröte sowie testudo civitas (Stadtschildkröte) fängt an den Sommer zu genießen. Nach langen Sommern ohne Balkon nur hin und wieder mal eine Wiese zum belaufen und abknabbern hat Gizmo den Balkon erobert. Damit ihr euch ein Bild von einer Stadtschildkröte machen könnt, habe ich euch Bilder gemacht.

Schildkröte müsste man sein: Futter fällt vom Himmel, wenn ein homosapien vorbei kommt schaut man ihn einfach verhungert an und bekommt noch mehr Futter.

sururb.wasserspeicher und Klanglumineszenz

sururb.wasserspeicher – eine performative Raumforschung

Weder die visuelle noch die auditive Seite dieser Ausstellung lässt sich hier darstellen. Die Webseite des Veranstalters schreibt dazu:

Quelle: http://www.singuhr.de/page.php?ID=443

„sururb.wasserspeicher“ ist ein künstlerisch-installatives Forschungsprojekt des Berliner Künstlers und Wissenschaftlers Alex Arteaga. In einer performativen Raumforschung erkunden mit Audioaufnahmegeräten ausgerüstete Performer gehend täglich das Wasserturmquartier. Das dabei entstehende Klangmaterial wird direkt in die Installation im Großen Wasserspeicher eingespeist, in den man nur vom Plateau aus hinuntersteigen kann. “sururb” ist Bestandsaufnahme, Forschung und künstlerische Interpretation zugleich, in der Außen- und Innenraum, öffentlicher Raum und installativer Raum kontinuierlich miteinander verknüpft werden.

Performer:
Katja Münker, Annette Matthias und Alex Arteaga

Quelle: http://www.singuhr.de/page.php?ID=684

Es war genau das, was dort beschrieben wird, und doch ganz anders. Der große Wasserspeicher besteht aus 5 Kreisgängen und hat einen Durchmesser von 40 Metern. Die Audioaufnahmen zusammen mit der Dunkelheit ergaben zusammen eine kleine Welt.

ehemaliger Wasserturm - dicker Hermann
Großer Wasserspeicher by villa-vampyria.de

Klanglumineszenz

Mitwirkende: Manuel Haible, Georg Werner, Heiko Wommmelsdorf

Das Zusammenspiel von Licht und Klang steht im Zentrum des Gemeinschaftsprojekts von Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig unter der Leitung des Klangkünstlers Ulrich Eller. In der Installation “Klanglumineszenz” werden Neonröhren als Instrumente benutzt. Durch Manipulation der elektronischen Schaltvorgänge lassen sich Licht- und Klangereignisse wie in einer Mehrkanalkomposition arrangieren. Die verstärkten Einschaltgeräusche der Röhren sind dabei direkt mit dem Lichteffekt verbunden. Im Raum entstehen komplexe audio-visuelle Rhythmen und Klangfelder.

Quelle: http://www.singuhr.de/page.php?ID=686

Quelle: http://www.singuhr.de/page.php?ID=443

Dies trifft es noch immer nicht ganz, jedoch haben wir schon mal eine Beschreibung, welche mir als Einstieg dienen kann. Die Ausstellung selbst fand im kleinem Wasserspeicher statt. Dieser liegt unterirdisch, ist dunkel und angenehm kühl. Und was viel wichtiger ist – selbst der Klang der eigenen Schritte wirkt unheimlich und mysteriös. Klänge werden hier durch die Räume getragen brechen sich an den Wänden und finden den Weg in einen anderen Raum. Von Räumen zu schreiben stimmt nicht ganz. Der Speicher besteht aus 2 Kreisen, in dem Pfeiler stehen, welche mit Rundbögen verbunden sind.

Dieser Teil der Ausstellung beschränkte sich auf Neonlampen, die an und ausgeschalten wurden. Unspektakulär? In einem Gewölbe, welches man nicht kennt und welches nur hin und wieder immer an unterschiedlichen stellen beleuchtet wird, gerade lang genug um eine neue Richtung für sich zu finden nur um festzustellen, dass die Stelle mit anderem Lichteinfall ganz anders aussieht, ja das ist schon beeindruckend. Dazu wurden die Einschaltgeräusche der Neonröhren verstärkt. Kennt ihr dieses „pling“ wenn man Neonröhren einschaltet? Etwas lauter und unter diesen Bedingungen wurde hier eine einmalige Atmosphäre geschaffen.

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