Datensammler hungern lassen

Ich öffne meinen Browser gehe auf eine Webseite und lese einen Artikel, gehe noch auf eins zwei weitere Artikel und ziehe weiter.

Währenddessen erfährt Google nicht nur das ich auf dieser Webseite war, sondern auch:

  • woher ich komme
  • was ich suchte
  • auf welchem Wege ich durch die Seite ging
  • auf welcher Seite ich diese Homepage verließ
  • Browser inklusive vieler Details wie Version, Sprache….
  • IP
  • Lokalisation

Dazu bemerkt Facebook ob mir die Seite gefallen hat oder nicht. Wer noch alles mein Weg durchs Internet aufzeichnet will ich gar nicht so genau wissen. Und viel wichtiger: Was geht dies alles einen Webseitenbesitzer an? Immerhin hat er mich nicht gefragt ob er diese Daten aufzeichnen darf bzw. gibt es keine nicht getrackten, vorangestellten Seite mit einer Datenschutzerklärung, die mich auf die Datensammelleidenschaft des Betreibers hinweist und mir die Möglichkeit bietet ungesehen wieder abzuziehen.

Im Netz wird einfach zu viel aufgezeichnet. Jeder Blogbesitzer will unbedingt bunte Grafiken auf Google-Analytics betrachten und weil dies nicht reicht müssen diese Daten auch noch zu Yahoo Analytics übertragen werden. Für mich als Webseiten-Besucher ist dies alles unnötig. Schließlich machen wir ja auch nicht ständig Aufzeichnungen von den Menschen, die an unserer Wohnungs- oder sogar Haustür vorbei laufen. Ich war auf der Webseite und gut. Hat es mich interessiert hinterlasse ich sogar ein Kommentar und/oder empfehle diese Seite weiter. Dies sollte jedem Webmaster genügen. Mit dem netten Add-on Adblock Plus für Firefox lässt sich dies jedoch gut eindämmen. Derzeit befinden sich diese Tracker in meinem Filter:

|http://www.google-analytics.com/*
|http://static.getclicky.com/*
.analytics.yahoo.com/*
|http://www.etracker.de/cnt.php?*
|http://code.etracker.com/*
||track.adform.net/*
*.quantserve.com/*
*/piwik.js
*/piwik.php*
/wp-clickmap/*
/wp-counter.php
/wp-powerstat/*
/xtclicks.js
/xtcore.js
/xtrack.php?
/xtroi.js
||facebook.com^$third-party

Link zum Addon:

Update:
Da ich eine recht umfangreiche Trackerliste gefunden habe, werde ich meine eigene Liste nur noch ergänzen,wenn mal wirklich ein Tracker auffällt.
EasyPrivacy – easylist.adblockplus.org

Ping + Tracert = Pathping

Unter Linux nutze ich gern das kleine Programm mtr für Ping und Tracroute. Auch für Windows gibt es solch einen Befehl. Dieser wurde mit Windows 2000 eingeführt. Der Befehl heißt Pathping und verbindet die Befehle Ping und Tracert.

Start -> Programme/ Dateien durchsuchen -> Powershell
(Unter WindowsXP: Start -> ausführen -> cmd )

Auch hier kann das Ergebnis in eine Datei geschrieben werden:

User automatisch in Windows Vista anmelden

Ich spiele gerade ein wenig mit NAS herum. Damit das Netzlaufwerk automatisch beim PC-Start angebunden wird muss im NAS der selbe Benutzername mit dem selben Passwort wie in Windows hinterlegt werden. Also war ich gezwungen ein Passwort für meinen Benutzer unter Windows anzugeben. Da ich einfach zu bequem bin jedes mal ein Passwort einzutippen musste also eine automatische Anmeldung her.

Dazu wie folgt vorgehen:
regedit aufrufen
Pfad:
Hkey_Local_Machine Software Microsoft Windows NT CurrentVersion Winlogon
Den Wert von AutoAdminLogon von 0 auf 1 setzen

AutoAdminLogon 1

Zwei neue Werte anlegen:
Rechtsklick -> Neu -> Zeichenfolge

DefaultUserName

Rechtsklick auf den Eintrag ändern/bearbeiten und Denen Benutzernamen angeben
Rechtsklick -> Neu -> Zeichenfolge

DefaultPassword

Rechtsklick auf den Eintrag ändern/bearbeiten das Passwort in Klartext hinterlegen.

Nur zu empfehlen natürlich wenn der PC nicht öffentlich benutzt wird. Genausogut kann man sich einfach mit seinem Benutzernamen und seinem Passwort anmelden.

Ruhezustand unter Windows 7 abschalten / einschalten

Es gibt 2 Möglichkeiten einen Windows-Rechner in den Schlaf zu schicken, ohne ihn wirklich auszuschalten.

  • Standby-Modus (Suspend-to-RAM)
    Hierbei verbleiben alle Daten im Arbeitsspeicher welcher weiterhin mit Strom versorgt wird. Der Rechner kann sehr schnell wieder arbeiten, jedoch gehen die Daten im Arbeitsspeicher verloren, wenn der Strom ausfällt.
  • Ruhezustand / Hibernationsmodus (Suspend-to-Disk)
    Hibernation nennt man den Winterschlaf in der Tierwelt. Für den Rechner heißt es, dass alle Daten aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte geschrieben werden und der Rechner sich wirklich abschaltet – also nicht weiter Strom verbraucht wie im Standby-Modus. Die Reaktivierung aus diesem Zustand geht recht schnell, wenn auch langsamer als aus dem Standby. Da hier die Daten sicher aufgehoben sind und kein Strom verbraucht wird ist dies mein Favorit beim Arbeiten mit meinem Desktop-Rechner.

Beide Varianten haben gegenüber dem herkömmlichen Ausschalten2 Vorteile. Die Reaktivierung

  • verbraucht weniger Strom
  • ist wesentlich schneller

als ein kompletter Neustart. Ob nun privat oder im Job wird hierbei Zeit und Geld gespart, wenn man mal für einige Minuten die Arbeit am Rechner mal unterbrechen muss.

Warum also abschalten?

Aktuell habe ich Windows 7 auf meinem Asus EeePC 901. Dieser hat mit seinen 4GB + 8GB nicht wirklich viel Speicher zur Verfügung. Die Datei in welche die datena us dem Arbeitsspeicher geschrieben werden findet sich unter C:hiberfil.sys. Meine ist aktuell 3,145 GB groß.  Daher ist der Ruhezustand einfach nur ein Platz raubendes Feature.
Dieses Abzuschalten ist nicht so einfach wie unter Windows XP.

Ins Feld „Programme/Dateien durchsuchen“ eingeben:

cmd

Rechtsklick auf cmd.exe und „Als Administrator ausführen“ wählen. In die Eingabeaufforderung folgendes eingeben:

Nach einem Neustart sollte dann mehr Platz zur Verfügung stehen. Es kann sein, dass die Datei hiberfil.sys noch gelöscht werden muss. Dies war bei mir nicht der Fall.
Den Ruhezustand wieder einschalten geht ganz einfach mit:

Gruss blue-matrix