mein Kopf der Verräter

Mein Kopf hat sich gegen mich verschworen. Ich bin mir ganz sicher. kann ja nicht anders sein. Ich Liebe also Lebe ich. Ich Liebe, also bin ich glücklich. Dis ist doch das Gefühl, wenn ich an sie denke, wenn ich sie sehe, wenn ich sie berühre,.. Glück, Liebe, und vieles mehr. Doch mein Kopf ist anderer Meinung. Er sehnt sich an einem Ende – meinem Ende. Warum? Dies kann/will er mir nicht sagen.

Sterben , das muss wie schlafen sein, nur besser!

Zentriert ins Antlitz ~ Off (Line)

Verblasse ich? Mein Gehirn ist ein Prisma, es spaltet alles was ich denke auf und stellt alles gleichzeitig dar. Nur eine Hülle! – mein Körper. Eine Hülle für meine Gedanken. Wann ist es vorbei? mein Kopf der Verräter weiterlesen

Öffentliche Verkehrsmittel ohne Buch

Heute war es tatsächlich mal wieder so weit. Ich habe mein buch zu Haus vergessen. Horror pur war also heute angesagt. Unterstützt wurde das ganze von der Bücherei Ludwig, die ihren Shop gerade umbauen und ich keine Lust hat den Shop im Untergeschoss zu besuchen.

Gleich in der Straßenbahn begegneten mir die ersten Kreaturen des Tages. Zwei Wesen, der Form nach Birnen mit Köpfen. Ganz klar, mit dem Alter kommen die Falten. Dies nach dem Luftballon-Prinzip lösen zu wollen ist ein Ansatz, doch nicht wirklich effektiv und schon gar nicht ansehnlich. Diese beiden waren wohl der Meinung, wenn man viel isst, füllt das Fett die Schluchten im Gesicht wieder aus. Ja, hat geklappt – glaub ich. Ich war schockiert. Das weiß ich genau. Neben diesen beiden Birnen waren jede Menge andere Obstsorten unterwegs.

Warum laufen in Berlin so viele Idioten herum? Öffentliche Verkehrsmittel ohne Buch weiterlesen

Die Welt der Gedanken

Ich sitze auf Arbeit, der Monitor strahlt mich an. Meine Augen schmerzen und „schreien“ nach „Schlaf“. Schlafen ist ein wundervolle Idee. Doch sitze ich hier auf Arbeit. Die Schere in meiner Hand sucht meinen Arm. Warum bin ich noch nie auf die Idee gekommen mit der Schere… ? Mhh, keine Ahnung. Büroartikel. Ein Tacker, damit könnte man einen Schnitt verschließen. Sieht bestimmt klasse aus. Bilder? Ich glaube die Szene lief letztens im Fernsehn. Grey’s Anatomy? Alltagsgedanken? Ein Zombie sprecht mich an. Sein Atem stinkt zum Himmel. er sieht Scheiße aus. Hautcreme könnte helfen? Q10 die Antwort? Da fällt mir ein, ich habe ein Buch vergessen zu lesen. Klasse, wie konnte das passieren? Untot in Dalles, muss mir entgangen sein. Komisch. So bin ich doch sonst nicht. Bin verwirrt und mies drauf – blödes Wetter

bye

Nadeln und Tränen

Ich steige aus dem Bus aus, der Wind empfängt mich und reißt die Wärme von mir fort. Es ist nicht so, dass mir dies viel ausmacht, es stört mich aber trotzdem ein wenig. Regentropfen schlagen in meinem Gesicht auf. Zerplatzen in noch feinere Tropfen und verteilen ihre Kälte weiter auf mir. Ich wünsche mir, dass es Nadeln sind, die in mich eindringen und meinen Kopf zum Schweigen bringen. Überwältigt von meiner plötzlichen Sehnsucht danach fange füllen sich meine Augenwinkel mit Tränen die ich nicht habe. Ich habe in den letzten Jahren gelernt mir imaginäre Tränen zu erschaffen. Ich kann sogar fühlen wie sie mir über das Gesicht laufen. Ein Ersatz? Keine Ahnung – erleichtert ist man danach nicht.

Mein Dank an diese Vorstellung wie das sein könnte geht natürlich an die vielen Mangas und Animes, die diese Situation so wundervoll darstellen können.

Guter Tag, schlechter Tag, guter Tag, …..

Alles drin, und das für nichts. Oder auch für alles. Was ist ein Sonntag Wert? Nichts? Alles? Hin und Rückfahrt. Glaube und Unglaube.

Hin- und Rückfahrt
Arbeiten am Sonntag. Eine Fahrt auf Arbeit, das Übel kommen sehen und wieder nach Haus. Warum das? Ich mag meinen Job, doch hätte ich die Wahl gehabt, wäre ich gern länger im Bett geblieben und hätte die Zeit mit meinem Engel genossen, welcher nun den ganzen Tag lernte und Kindern dabei zu sah, wie sie die achtlos weggeworfenen Weihnachtsbäumen endgültig zu Tode quälten. Großstädter haben einen seltsamen Sinn für Humor. Warum kaufen sie einen Baum, den man danach einpflanzen kann, wen sie Ihn doch wegwerfen? Der Große Teil der Menschheit scheint aus Idioten zu bestehen. Zu Blöde zum denken. Doppelmoral?
Aber ich durfte ja nach Haus fahren. Wo ist zu Hause? Da wo ich lebe? Mein „zu Hause“ ist da wo Chaya ist. Also meist weit weg von mir.

SOKO Friedhof Armbinde
SOKO Friedhof Armbinde

Glaube und Unglaube
Tja – dass mir immer seltsames passiert war ja klar, aber das….

Ich ging Hauptbahnhof … Ach nein – anders. Ich habe gerade mein Seefahrer Jackett (Marine) aus dem Schrank gekramt. Industrie sei dank, es ist nicht mehr so kalt. ^^ Am linken Arm habe ich die das Logo von SOKO Friedhof – eine schwarze Armbinde mit den drei gestürzten Kreuzen. Ach und ich hatte es eilig – ich war auf dem Weg zur Arbeit. Ok – Nun weiter. Hauptbahnhof – ich bin auf dem Weg durch die Halle. Da treffe ich auf einer Gruppe junger Männer – ja ihr kennt sie sicher. Immer im Anzug, gediegen und dunkel, Rucksack auf dem Rücken und ein kleines Namensschildchen am Jackett. Ich glaube das sind Mormonen auf ihrem Missionarsjahr. Nungut – ich bekammm gerade noch mit, wie einer aus der Gruppe einen anderen antippte und auf mich zeigte. Ich ging still in mich lächelnd weiter. Plötzlich tippte es auf meine Schulter. Meist hat dies nichts gutes zu bedeuten – lange Erfahrungen. Ich drehte mich also um – möglichst selbstbewusst. Ich schaute geradewegs in das Gesicht eines der jungen Männer. Er fragte mich, ob er sich ein wenig mit mir unterhalten dürfe. Klar, dass ich wie immer offen und ehrlich antwortete. „Nein Onkel, ich kenn das schon. Erst ziehst du mich aus und dann darf ich deinen Zauberstab berühren,… . Bevor ich weiterreden konnte, sah ich seine Hand kommen. Aber er schaffte es sich zu beherrschen. Glaub und Unglaube.
Ich mag es sehr, dass ich meine Klappe in solchen Situationen einfach nicht halten kann.

Also. Dies war ein Tag, mit zweifelhaftem Wert und doch weiß ich, das er zumindest unbezahlbar war.

Der rote Faden

Aufstehen, sich im Spiegel betrachten – das Leben hat Spuren hinterlassen – Arbeiten gehen.
Der rote Faden ist schon da

Arbeiten, Pause, Arbeiten.
Der rote Faden begleitet mich.

Feierabend, nach Hause fahren, laufen durch die Kälte.
Ich werde langsamer – der Faden läuft voraus.

Durch gefroren ankommen, Sachen ablegen, Flur einsauen – wegen Schneematsch.
Der rote Faden hat es sich schon gemütlich gemacht.

Essen machen, Fernseher einschalten, es läuft mal wieder nichts.
Der rote Faden sieht mich – ich glaub ich kenn den schon von gestern.

Gedanken von Gestern, Verzweiflung von Gestern, ich glaub ich geh schlafen.
Der rote Faden freut sich schon auf Morgen – ich mich nicht.

(c) Bojar Oliver B. de la Transilvanea | blue-matrix

gefressen

Gefressen von Dir,
Deinem Wesen,
Deinen Vorstellungen.
Gefressen von Deiner Art,

Deiner Art zu sehen,
Deiner Art zu hören,
Deiner Art zu interpretieren.
Deiner Art wahrzunehmen.
Gefressen von Deiner Farbwahrnehmung,
Deiner Geräuschwahrnehmung,

Deiner Duftwahrnehmung.
Gefressen von Deiner Art zu Lieben,
zu hassen,
abzulehnen,
zu mögen,
zu tolerieren/ akzeptieren.

Gefressen von Dir – Bin ich nicht mehr Ich

(c) Bojar Oliver B. de la Transilvanea | blue-matrix

Leicht

Gedanken zum Tag

Diese Welt zu hassen – fällt leicht,
In diese Welt zu kotzen – fällt leicht,
Den Großteil der Politiker zu verachten – fällt leicht,
Jemanden zu spielen – fällt leicht,
In dieser Welt zu überleben – fällt leicht,
Einfach zu sterben – auch dies ist leicht,

Doch in dieser Welt zu lieben und zu leben – dies ist schwer.

(c) Bojar Oliver B. de la Transilvanea | blue-matrix