Alles ist wichtiger als Essen

Ich habe Probleme mit dem Essen. Tja – wie erklärt man dies? Essen ist ein Grundbedürfnis. Für den großen Teil der Menschheit dreht sich das halbe Leben ums essen oder nicht essen. Menschen essen zu viel, zu wenig, falsch, gesund, anders, … . Aber für mich ist essen einfach nicht wichtig. In meiner Prioritätenliste erscheint hin und wieder ein Eintrag diesbezüglich. Aber der verblasst meist schnell wieder. Zum Beispiel kann ich feststellen, das mein Magen knurrt, da ich lang nichts zu mir genommen habe. Ich nehme mir fest vor jetzt etwas zu essen, mache mich sogar auf den Weg, aber dann geht dieser Gedanke wieder verloren. Weg – einfach weg. Alles ist wichtiger als Essen weiterlesen

Grau in Grau in Grau

… um es genau auszudrücken: Ich versuche dieses seltsame Dasein weiterhin ohne Drogen zu ertragen. Komisch oder? Da gibt es diese wundervolle Folge von den Simpsons, in der Marge Wasser aus dem Wasserhahn trinkt und sich freut, weil die Farben wieder verlaufen. Man mag über Drogen denken und sagen was man will, sie halten das Leben von einem weit weg. Und Entfernungen oder sogar Schluchten kann man schon gebrauchen. Meine kleine Insel die dadurch entstehen würde dürfte mein Schatz und natürlich meine kleine Schwester jederzeit besuchen, bzw sich auch häuslich einrichten. Sorry Schatz, doch ich denke mal hin und wieder darf sie uns besuchen. Sie wird Ihre Insel sicher lieber mögen. .oO(egal – weiter) Grau in Grau in Grau weiterlesen

Fraglich

Fraglich ist eine Menge.

Mittlerweile muss ich meinem Kopf ne Menge am Tage erzählen, damit ich ein wenig weiter funktioniere. Ja: „Wenigstens noch einmal,… “ wie es so schön heißt. Ich muss hier anmerken, dass es nicht immer so ist. Nur wenn ich mit meinen Gedanken allein bin. Da der größte Teil der Menschen einfach so ist wie er ist, bin ich dies recht oft. Keine Ahnung, was ich ich da machen soll. Meine größte Angst ist derzeit, einmal auszuticken und mir etwas anzutun, was ich bereuen könnte. Wie ist das gemeint? Mhh,.. kann ich gar nicht so genau definieren. Es ist einfach so ein Gedanke. Geht es bildlich? Fraglich weiterlesen

Auf der Suche nach dem Ventil

Minute um Minute, Stunde um Stunde, Tag um Tag,.. der Ruf reist nicht ab. Klinge, Blut, Schmerzen,.. die Suche nach Erfüllung, etwas das ich mir nicht geben kann/will. Eine neue Art der Selbstverletzung? Wohl kaum. Eine Art der Ablenkung? Auf jeden Fall vom normalem Leben. Gedanken, eigentlich gebraucht für andere Sachen. Gedanken, die mich lenken sollten, die Texte zu „Papier“ bringen könnten, weg gelenkt von der Normalität, ständig suchend nach Erfüllung meiner Träume. Auf der Suche nach dem Ventil weiterlesen

Fazit eines Versuches.

Da bin ich wieder.

Eigentlich sollte hier heute stehen, dass ich es geschafft habe mich von den Rasierklingen fern zu halten. Das ich meine Depressionen so überstanden habe und durchaus optimistisch in die Zukunft blicke. Ja, eigentlich sollte,.. es sollte eine Menge sein, was einfach nicht ist.

Ich weiß, dass es mir besser ginge, wenn ich der Klinge ihr Recht gewähre. So ist es nun mal. Ich habe keine Ahnung wie ich mich sonst besser fühlen soll. Schlafen, schreiben, fernsehen, laute Musik = alles Blödsinn!!! Nichts hat geholfen. Stattdessen dümpel ich weiterhin vor mich hin. Leid tut mir mein Schatz dabei. Sie hat s bestimmt nicht leicht.

Ich warte auf Besserung. :blush_tb:

Rote Linien

Man sagt, es gäbe „Ersatzbefriedigung“ für das Selbstverletzen. Eines der berühmtesten ist wohl der Gummi am Handgelenk. Sobald man das Gefühl hat, dass es nicht mehr ohne klinge geht, schnipst man mit dem Gummi. Dies artet allerdings schnell in einem Gezerre aus, weil es irgendwann nicht mehr reicht. Außer gerissene Gummis hat man nicht viel davon. Rote Linien weiterlesen

Ein Bett aus Klingen

Eine Szene, die mich seit einiger Zeit aus meinen Träumen verfolg. Mein Hang zur Selbstzerstörung erreicht damit ein neues Level. Was genau passierte? Ich träumte von vielen wundervollen Dinge, als ich im Traum plötzlich bemerkte, dass mein Laken aus Rasierklingen besteht. Ich habe nichts gegen solche Phantasien. Nur verunsichert es mich doch leicht. Zu was ist mein Unterbewusstsein noch fähig?

69 Eyes = schlechte Musik = schlechte Erinnerungen.

Mhh, ich steh nicht auch Rock & Roll, darum habe ich mich nicht gerade um eine Karte für das Konzert gerissen. Der einzige Grund für mich dort in zu gehen war mein Schatz. Ich geh sehr gern mit ihr aus. darum habe ich mich (seltsam aber wahr) auf das Konzert gefreut. Die Band kann man ja ausblenden.

Ich verbrachte den ersten Teil der Nacht im Park. Auf einer Holzbank an einem kleinem See, lag ich und starrte stundenlang in den Himmel. Ich beobachtete wie die Sterne ihren Weg zogen, sah Sternschnuppen und  Flugzeuge. Außerdem machte ich kleine Muster mit einer wundervollen roten Flüssigkeit. Tja – außerdem habe ich stumm und tränenlos geweint. Warum? Mhh, ich wurde gebeten zu Haus zu bleiben. Dies war natürlich keine liebe Bitte, sondern eher ein befehl. Zumindest kam es so an. Darum ist Liebe so in einem so zweifelhaften Ruf bei mir geraten. Wenn man jemanden liebt, zeigt man diesem Menschen automatisch wie dieser einem weh tun kann. Oder man lässt die Barrieren frei und man ist offen für alles was dieser Mensch einem antun kann.

Mhh,.. ich bin auf keinem Fall besser. Ich habe meinem Schatz auch schon so oft weh getan.  Doch arbeite ich an mir. Ich denke, dass es besser werden wird.

Für heute soll es reichen, sonst explodier ich noch.

69 Eyes werden nun immer als kleiner Dorn in meinem Herzen leben.

ps: ob mein Schatz Spaß hatte?