Simples Teamspeak3 Menü für die Shell

Heute gibt es mal ein kleines Menü für die Shell um die 4 Optionen des TS3 Startscript komfortabel zu nutzen und schnell mal in die letzten Zeilen des Logfiles reinzusehen.
Normalerweise hat startet man den Server auf der Shell mit diesem Script:

$ ./ts3server_startscript.sh {start|stop|restart|status}

Die Logfiles lassen sich bequem via tail aufrufen:

$ tail logs/ts3server_2011-[...]-.log

Starten wir und erstellen im TS3 Verzeichnis die Datei ts-menu.mnu

$ vi ts-menu.mnu

In diese legen wir folgenden Inhalt:

#!/bin/sh
# ts-menue.mnu
# done simple TS3 menu script under Unix
# Autor blue-matrix
# Twitter: @bluematrix
showMenu (){
clear
echo "t----------------------"
echo "t| Teamspeak 3 |"
echo "t----------------------"
echo "t| Optionen: |"
echo "t| 1 - TS3 Start |"
echo "t| 2 - TS3 Stop |"
echo "t| 3 - TS3 Restart |"
echo "t| 4 - TS3 Status |"
echo "t| 5 - TS3 Logs |"
echo "t| |"
echo "t| x - Exit |"
echo "t----------------------"
}

choice1 (){ ./ts3server_startscript.sh start ; echo „nPress Enter“ ; read DUMMY ; }
choice2 (){ ./ts3server_startscript.sh stop ; echo „nPress Enter“ ; read DUMMY ; }
choice3 (){ ./ts3server_startscript.sh restart ; echo „nPress Enter“ ; read DUMMY ; }
choice4 (){ ./ts3server_startscript.sh status ; echo „nPress Enter“ ; read DUMMY ; }
choice5 (){
clear ; ls logs/ ;
echo „nWelches Logfile soll angezeigt werden?“ ;
read log ;
echo „n“ ;
tail logs/$log ;
echo „nPress Enter“ ;
read DUMMY ;
}

while true
do
showMenu
read answer
case $answer in
1) choice1;;
2) choice2;;
3) choice3;;
4) choice4;;
5) choice5;;
x) clear ; exit 1;;
*) echo Eingabe ungueltig ; echo „nPress Enter“ ; read DUMMY ;;
esac
done

Nach dem die Datei gespeichert wurde diese noch ausführbar machen:

$ chmode +x ts-menu.mnu

Das Menü wird dann aufgerufen mit:

$ ./ts-menu.mnu

TS3 Menü für die Shell
TS3 Menü für die Shell

HINWEIS: Wenn beim Aufruf des Menüs am Zeilenanfang -e angezeigt wird kann im Script selbst die Option -e nach echo entfernt werden.

Ubuntu 11.04 – einige Individualisierungen für mein Netbook

Nachdem die kleinen Änderungen auf meinem Netbook dieses wieder beschleunigten, bin ich nun motiviert genug weiter zu machen. Individualisierungen ist heute das Thema. Die Grundinstallation von Ubuntu ist mir persönlich viel zu aufgeblasen. Zwar ist es schick direkt aus dem „Messaging Menu“ heraus einen Tweet abzusetzen, die Statusanszeige des Chat-Clienten zu verwalten, doch überforderte dies mein kleinen EeePC 901 zeitweise sehr. Allein mit der Deinstallation von Gwibber reagiert das Netbook nun schon bedeutend schneller.
(Die meisten Änderungen die ich hier beschreibe können natürlich auch (meist einfacher) über das „Ubuntu Software-Center“ vorgenommen werden, jedoch sagt mir persönlich die Shell mehr zu.) Ubuntu 11.04 – einige Individualisierungen für mein Netbook weiterlesen

Kleine Veränderungen am Asus EeePC 901 + Ubuntu 11.04 nbr

Hin und wieder mal etwas ändern, bildet ja auch weiter – oder? Grund meinen getreuen Asus EeePC 901 heute mal unter die Lupe zu nehmen war die schlechte Performance.

Schritt 1 wie immer – Updaten!

[root@666:~$]>
sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

Kleine Veränderungen am Asus EeePC 901 + Ubuntu 11.04 nbr weiterlesen

ejabberd unter Debian lenny und es will nicht (behoben)

Ein neuer Tag ein neues Spielzeug. Getreu diesem Motto habe ich mich für einen Jabber-Server entschieden. Meine Entscheidung viel auf den freien Instant Messaging Server ejabberd. Sein modularer Aufbau konnte weit besser überzeugen als andere Server.

Ersteinmal die gute Nachricht: Die Anleitung von asconix.com hat auf Anhieb funktioniert. In der aktuellen Version wird aus /etc/ejabberd/ejabberd.conf ein /etc/ejabberd/ejabberd.cfg und der ejabberd-Server muss vor dem Anlegen des Admin-Users noch einmal gestartet werden.
Das Webadmin findet man dann auch unter: http://jabber.xxxxxxxx-xxx.tld:5280/admin

Ok – das Verbinden uns User-Anlegen hat super funktioniert. Tja – und dann passiert etwas und ich weiß noch nicht so genau was. Ich war gerade dabei das mod_http_fileserver zu aktivieren, als meine Installation sich verabschiedete. Ich hab das Modul gestartet, nur lief es nicht wie erwartet, bzw. so gar nicht. Ich startetet den ejabberd-Server einfach neu.

/etc/init.d/ejabberd restart

Tja – und seit dem ist mein ejabberd-Server von außen nicht mehr zu erreichen.

Symtome

  • Pidgin meldet mir ein neutrales „Verbindung nicht möglich“.
  • Ein Test liefert mir ein „Klasse es läuft“:
    [root@666:~$]>

    ejabberdctl status
    Node ejabberd@h1634262 is started. Status: started
    ejabberd is running

  • tcpdump erkennt eine eingehende Verbindung:
    [root@666:~$]>

    tcpdump |grep xxxxxxxx.xxx.xxxxxx.tlt
    tcpdump: verbose output suppressed, use -v or -vv for full protocol decode
    listening on eth0, link-type EN10MB (Ethernet), capture size 96 bytes
    19:22:30.739050 IP xxxxxxxx.xxx.xxxxxx.tlt.14098 > xxxx-xxxxxx.tld.xmpp-client: S 3950140153:3950140153(0) win 5840 <mss 1 380,sackOK,timestamp 6896354 0,nop,wscale 6>

  • Und sämtliche Logfiles schweigen sich aus.
  • Und natürlich würde von mehreren Rechnern aus getestet.
  • Und das Webadmin war auch verschwunden:

    Fehler: Netzwerk-Zeitüberschreitung
    Der Server unter jabber.xxxxxxxx-xxx.tld:5280/admin braucht zu lange, um eine Antwort
    zu senden.

    • Die Website könnte vorübergehend nicht erreichbar sein, versuchen Sie es bitte später nochmals.
    • Wenn Sie auch keine andere Website aufrufen können, überprüfen Sie bitte die Netzwerk-/Internetverbindung.
    • Wenn Ihr Computer oder Netzwerk von einer Firewall oder einem Proxy geschützt wird, stellen Sie bitte sicher, dass Firefox auf das Internet zugreifen darf.

Lösungsansätze:
Nach dem ein Zurückspielen der original ejabberd.cfg nichts am Zustand änderte habe ich die Installation kurzerhand vom Server geworfen:

[root@666:~$]>

aptitude purge ejabberd

Dann wurden die letzen verbliebenen Dateien und Ordner noch gelöscht:

[root@666:~$]>

find / -name ejabberd

Nun ging ich die Anleitung noch einmal durch. Diese funktionierte ja. Tja – nur die Neuinstallation verhielt sich wie das Endergebnis der ersten Installation. Server läuft – kein Zugriff drauf. Ich habe die Sache noch 2mal bereinigt und neu getestet. habe sogar die Ports 5222, 5223, 5269, 5280 in Iptables freigegeben. Was nicht nötig war, da es ja schon lief.

Meine Vermutung liegt beim mod_http_fileserver. Nachdem ich den ejabberd-Server neu gestartet habe war die Domain nicht mehr erreichbar.

Ideen???

Update

Der Vollständigkeit halber erwähne ich hier, dass der Server ohne Probleme nun funktioniert. Woran es letztendlich lag kann ich nicht so richtig sagen, da ich es nicht herausgefunden habe. Ich vermute, dass die DNS-Daten für die Subdomain noch nicht aktualisiert waren. jedenfalls funktionierte der ejabberd-Server am nächsten Tag.

AVerMedia DVB-T Volar Black unter Ubuntu 10.4 nbr

Mit Umstellung des Betriebssystems von meinem Asus EeePC 901 von EB4 / AuroraOS auf Ubuntu 10.4 nbr war es mal wieder soweit: Mein AVerMedia DVB-T Volar Black muss wider laufen. Zielsicher ging ich eine meiner eigenen Anleitungen hier im Blog durch nur um festzustellen, dass diese scheitert. Ok – die Ubuntu-Comunity ist groß, also wird es schon Hilfe geben. Leider Funktionierte keine der Varianten. Spätestens beim make scheiterte alles und es ging nicht weiter. Ich stellte meinen Ausgangszustand wieder her und begann noch einmal von vorn. Mit einer Änderung:
AVerMedia DVB-T Volar Black unter Ubuntu 10.4 nbr weiterlesen

MySQL: Tuning – packen wir es an.

Es wird Zeit meine MySQL-Datenbank zu optimieren. Dafür ist ein wenig Vorbereitung nötig.
Ich habe derzeit ein Debian Lenny. Meine Konfigurationsdatei für MySQL befindet sich unter:
/etc/mysql/my.cnf

Um mir ein wenig Hilfe beim Optimieren zu holen ziehe ich mir via wget die beiden Scripte Tuning Primer Script und MySQLTuner

Zusätzlich musste ich noch bc installieren

Beide Scripte kann man nun wie folgt aufrufen:

Persönlich finde ich MySQLTuner in seiner Ausgabe übersichtlicher. Welches sich in der Praxis bewährt bleibt abzuwarten. Da die Optimierung an sich ein längerer Verlauf ist empfiehlt es sich ausgaben in Logs zu schreiben und mit less -R sich anzeigen zu lassen. Hierbei genießt man die ANSI-Ansicht der Ausgaben.

Ich hänge der Übersicht wegen gern das Datum an die Datei dran.

So – meine erste Auswertung werde ich morgen Abend machen, da dies sich erst lohnt, wenn der MySQL-Server mindestens 48 Stunden gelaufen ist.

Links:

TV auf Eeebuntu 3 mit Me TV und AVerTV Volar Black

Während unseres Umzuges ist mir mein alter AVerTV Volar Black HD DVB-T Stick in die Hände gefallen. Ein früher Versuch diesen in Eeebuntu 3 einzubinden schlug fehl, da die Firmenware nicht verfügbar war. Steckte ich den BVB-T Stick an das System fand man mit dmesg | grep -i dvb keine Einträge, suchte ich nach usb sah die Ausgabe wie wie folgt aus:

[blue-matrix@bloody-EeePC:~$]>
dmesg | grep -i usb
usb 5-1: new high speed USB device using ehci_hcd and address 7
usb 5-1: configuration #1 chosen from 1 choice

Unerfreulich – aber lösbar.

[blue-matrix@bloody-EeePC:~$]>
sudo apt-get update && sudo apt-get install mercurial dvb-utils me-tv
[blue-matrix@bloody-EeePC:~$]>
hg clone http://linuxtv.org/hg/~anttip/af9015
cd af9015
make
sudo make install

Nun einfach das System neu booten und nach dem Start von Me TV wird der Stick ohne Probleme erkannt.

Viel Spaß beim Fernsehen.

Teamspeak2 per apt-get auf Debian lenny installieren

Ein Teamspeak2-Server lässt sich ganz leicht via apt aufsetzen:

[root@666:~$]>apt-get update
[root@666:~$]>apt-get install teamspeak-server

Genauso einfach kann man den Teamspeak2-Server auch wieder deinstallieren:

[root@666:~$]>apt-get --purge remove teamspeak-server

Wichtige Pfade:
Das Passwort für den admin und superadmin befindet sich in
etc/teamspeak-server/passwort
die server.ini
/etc/teamspeak-server/server.ini

Letztere ist nur wichtig, wenn Änderungen realisiert werden sollen, welche über die Weboberfläche nicht möglich sind. z.B. die Einbindung eines eigenes Banners.

Dazu im Block [WebPost] dies einfügen:

ISPLinkURL=http://www......de/.../ts-logo.jpg

Und ganz unten einfach diesen Block anfügen:

[ISP] GFX URL=http://www......de/.../ts-logo.jpg

WordPress per SCP umziehen

Juhu,.. ein neuer Server. Die Freude hält kurz, denn nun fängt die Arbeit an. Die ToDo Liste ist lang doch irgendwo muss ja mal angefangen werden.

Nachdem das Betriebssystem und Domainpanel installiert wurden können die Webs den Umzug starten. Nur wie? Klassisch: WordPress neu installieren, Daten Ex- und Import? Geht dies nicht schneller?

Klar,.. per SCP. Voraussetzung: Auf beiden Servern braucht man einen Shell User.

Anleitung für einen 5 Minuten Umzug

(Wenn man den Umzug der Domain nicht mitrechnet)

Den Umzug vorbereiten

Wechseln ins web Verzeichnis:

cd /home/.../pfad-zum/web/

sichern der Datenbank:

mysqldump -u DBuser -pDBpasswort DBname>dump.sql

Nun die Daten per SCP übertragen. Hierzu benötigt man auf jeden Fall einen Shell-User auf dem Zielserver.

scp -r * shelluser-vom-zielserver@zielhost:/.../www/ziel-verzeichniss/

Der Umzug

Nun auf den Zielserver wechseln:

ssh shelluser-vom-zielserver@zielhost

dort in das neuen Verzeichnis wechseln:

cd /.../www/ziel-verzeichniss/

Anpassen und zurückspielen des DB Backups

Die Pfade der in den Beiträgen müssen noch angepasst werden, dies machen wir vor dem einspielen der Datenbank einfach mit vi:

vi dump.sql

Dann „:“ eingeben um in den Befehlsmodus zu wechseln.

alter Pfad
/Pfad/zum/alten/web/
neuer Pfad
/Pfad/zum/neuem/Web/

als Befehl zum ersetzen sieht dies dann so aus:

:%s,/Pfad/zum/alten/web/,/Pfad/zum/neuem/Web/,g

Die quittiert vi je nach Menger der Ersetzungen mit:

73 Ersetzungen auf einer Zeile

Und die Datenbank zurück spielen:

mysql -u DBuser -pDBpasswort DBname<dump.sql

Letzte Schritte

In der wp-config.php müssen die neuen Daten für die Datenbanken angepasst werde, falls sich diese geändert haben:

vi wp-config.php

Domain auf den neuen Server ziehen und fertig.